20.09.2014

In dieser kleinen Serie beschäftige ich mich mit der Frage „Kapitalismus und Krieg“. Ich möchte das Thema systematisiert darstellen und diskutieren, weshalb die einzelnen Abschnitte aufeinander aufbauen.

In der ersten Folge geht es mir um den Begriff des Imperialismus. Ein Begriff der in der Friedensbewegung relativ häufig genutzt wird. Aber leider nicht so präzise, dass damit dann die Frage wirklich beantwortet werden kann, warum der Kapitalismus in seiner heutigen imperialen Phase zu immer mehr Kriegen führt. Diese Folge verschafft dem Leser einen Überblick zum Thema.

In der zweiten Folge versuche ich der Frage „Warum entstehen Kriege“ dann noch etwas gründlicher – und vor dem Hintergrund der krisenhaften Entwicklung des Kapitalismus – zu untersuchen. Die monopolisierte Kapitalismus führt zu immer höheren Profiten, aber die Profitrate sinkt. Das zwingt die Herrschenden zu einem größeren Kapitalexport, zu einem beständigen Kampf um die Aufteilung der Erde.

Die dritte und vierte Folge basiert auf einem Referat meines Genossen Hans-Peter Brenner, das ich lediglich thematisch etwas sortiert habe – ohne damit seinen Text zu verändern.

In der dritten Folge geht es um eine Bewertung der russischen Ökonomie und Politik. In der vierten Folge um eine Bewertung US-amerikanischer Politik.

Abgleitet wird, dass der US-Imperialismus heute der Hauptkriegstreiber Nummer 1 auf diesem Globus ist. Deshalb ist diese vierte Folge etwas umfangreicher. Im ersten Abschnitt werden historische Entwicklungen nachgezeichnet. In einem zweiten Abschnitt aktuelle Kriegsstrategien der US-Politik dargestellt. In einem dritten Abschnitt werden die Zusammenhänge und besonderen Interessen der deutschen Politik in diesem Zusammenhang betrachtet.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Andreas Grünwald

Artikelreihe „Kapitalismus und Krieg“
1. Folge: Was ist Imperialismus?
2. Folge: Warum entstehen Kriege?
3. Folge: Zur russischen Politik
4. Folge: Der Hauptkriegstreiber Nr. 1: der US-Imperialismus
4.1. Historische Entwicklung
4.2. US-Kriegsstrategie heute
4.3. Deutsche Interessen