Hamburg (ND). In Hamburg haben die Landesverbände der Wahlalternative WASG und der Linkspartei eine neue gemeinsame Kampagne gegen die ihrerseits als »unsozial« bewertete Politik des CDU-Senats vorgestellt, die nun schon am 1. Mai und unter dem Titel »Hamburg für alle sozial und solidarisch« starten soll.
Wie ein WASG-Sprecher gegenüber ND betonte, stehe dabei zunächst eine Unterschriftensammlung im Vordergrund, die dann als Petition in die Bürgerschaft getragen werden solle. Damit wird ein neuer Sozialausweis gefordert, der Berechtigten, wie etwa Beziehern des Arbeitslosengeldes II, dann einen freien und kostenlosen Zugang zu allen öffentlichen Dienstleistungen ermögliche.
Die Kampagne, zu der auch Veranstaltungen zählen, soll bis zu den Bürgerschaftswahlen 2008 fortgesetzt werden, von der sich beide Parteien einen gemeinsamen Einzug ins Landesparlament erhoffen.
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