{"id":20187891,"date":"2014-09-05T11:02:55","date_gmt":"2014-09-05T11:02:55","guid":{"rendered":"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/"},"modified":"2015-11-02T16:49:51","modified_gmt":"2015-11-02T15:49:51","slug":"1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/","title":{"rendered":"1. Folge: Was ist Imperialismus?"},"content":{"rendered":"<p align=\"right\">05.09.2014<\/p>\n<table cellpadding=\"4\" cellspacing=\"2\" width=\"40%\" align=\"right\" style=\"border:1px solid\">\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"100%\" colspan=\"2\"><b>Artikelreihe &#8222;Kapitalismus und Krieg&#8220;<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"25%\">1. Folge:<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/\" target=\"_self\">Was ist Imperialismus?<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">2. Folge:<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/07\/2-folge-entstehen-kriege-20187967\/\" target=\"_self\">Warum entstehen Kriege?<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">3. Folge:<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/18\/3-folge-charakter-gegenwaertigen-russischen-politik-20187995\/\" target=\"_self\">Zur russischen Politik<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">4. Folge:<\/td>\n<td valign=\"top\">Der Hauptkriegstreiber Nr. 1: der US-Imperialismus<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" colspan=\"2\">\n<table width=\"100%\">\n<tr>\n<td valign=\"top\"><\/td>\n<td valign=\"top\">4.1.<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/19\/folge-4-1-teil-hauptkriegstreiber-nr-1-us-imperialismus-20188031\/\" target=\"_self\">Historische Entwicklung<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"25%\"><\/td>\n<td valign=\"top\">4.2.<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/19\/folge-4-2-teil-hauptkriegstreiber-nr-1-us-imperialismus-20188063\/\" target=\"_self\">US-Kriegsstrategie heute<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><\/td>\n<td valign=\"top\">4.3.<\/td>\n<td valign=\"top\"><a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/19\/folge-4-3-teil-hauptkriegstreiber-nr-1-us-imperialismus-abschnitt-deutschen-politik-20188077\/\" target=\"_self\">Deutsche Interessen<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><strong>In den Diskussionen der Friedensbewegung ist immer wieder vom Kapitalismus und vom Imperialismus die Rede. In Reden wird gefordert, dass vor allem die westlichen Gro\u00dfm\u00e4chte ihren Kurs imperialistischer Gro\u00dfmachtpolitik aufgeben m\u00fcssten. Nur dann sei eine Chance f\u00fcr dauerhaften Frieden gegeben.<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer dieser Kundgebungen widersprach mir k\u00fcrzlich jemand, als ich sagte, auch Russland sei ein kapitalistisches, auch ein imperialistisches Land, allerdings ein solches das sich in der Defensive befinde. Wie mir scheint gibt es nicht nur hinsichtlich der Begriffe gro\u00dfes Wirrwar. Doch nur, wenn wir solche Fragen diskutieren, k\u00f6nnen wir uns auch auf die Frage zubewegen, warum es eigentlich Kriege gibt und was heute die Ursachen daf\u00fcr sind. Also abseits irgendwelcher ideologischer Begr\u00fcndungen.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chte ich heute beginnen.<\/p>\n<h3>1. Was ist Kapitalismus?<\/h3>\n<p>Moderner Kapitalismus, wie wir ihn kennen, ist auf der Basis kapitalistischen Eigentums an den Produktionsmitteln, vor allem durch eine umfassende Vergesellschaftung der Produktivkr\u00e4fte, also durch Gro\u00dfindustrien, durch ein System planm\u00e4\u00dfiger Arbeitsteilung, auch durch eine Verwissenschaftlichung der Produktion sowie durch die Ausdehnung der M\u00e4rkte zu einem Weltmarkt gekennzeichnet.<\/p>\n<p><!--more-->Das ist einerseits Ausdruck eines zivilisatorischen Fortschritts. Andererseits \u0096 unter den gegebenen kapitalistischen Produktionsverh\u00e4ltnissen \u0096 aber auch die Grundlage f\u00fcr katastrophale Entwicklungen: die in fr\u00fcheren Phasen des Kapitalismus noch dominante Tendenz der Modernisierung und Entwicklung der Produktivkr\u00e4fte, wandelt sich zunehmend in ihr Gegenteil. In sich versch\u00e4rfenden \u00f6konomischen Krisen werden  Produkte und Produktivkr\u00e4fte massenhaft zerst\u00f6rt. Massenarbeitslosigkeit und Armut greifen immer mehr um sich. Die sich in diesem Zusammenhang versch\u00e4rfenden imperialistischen Konflikte, bewirken eine Zunahme der Kriegsgefahr. In der Ukraine wird ein solcher Krieg bereits gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich, auch abseits der Moderne:  Kapitalismus ist eine Gesellschaft, die auf einer kapitalistischen Produktionsweise basiert. Produktion vollzieht sich als Produktion von Waren, die in marktwirtschaftlichen Strukturen verkauft werden. Grundlage der Warenproduktion ist die Investition von Kapital. Diese vollzieht mit dem Ziel Profit zu erwirtschaften, wof\u00fcr Lohnarbeiter besch\u00e4ftigt werden. Diese Herrschaft des Kapitals wiederspiegelt sich auch in den sozialen, politischen, rechtlichen sowie kulturellen Gegebenheiten einer Gesellschaft.<\/p>\n<p>Im Kapitalismus steht also nicht der Gebrauchswert eines Produkts im Vordergrund, sondern dessen Eigenschaft als Ware, die mit einem bestimmten Tauschwert verkauft wird. Damit beim Verkauf dieser Ware Profit entstehen kann, muss dieser Wert gr\u00f6\u00dfer sein, als der Wert der in die Ware eingehenden Vorprodukte und Rohstoffe, einschlie\u00dflich des Werte-Verschlei\u00df eingesetzter Produktionsmittel und einschlie\u00dflich des Lohns f\u00fcr den Lohnarbeiter, der damit seine Arbeitskraft reproduziert. W\u00e4re der Wert der neu produzierten Ware geringer als die Summe dieser Werte, k\u00f6nnte kein Profit entstehen, sondern nur Verlust.<\/p>\n<p>Wie kommt dieser Neuwert, dieser Mehrwert, den sich der Unternehmer als Profit einstreicht, eigentlich zustande?<\/p>\n<p>Schon Aristoteles wusste, dass nicht das Geld, Junge zeugt, sondern nur die Arbeit. Ganz unmittelbar ist dies in der landwirtschaftlichen Urproduktion zu sehen: ein Landarbeiter verbraucht weniger Lebensmittel, als er selbst erzeugt. Im heutigen Kapitalismus ist das auf der oberfl\u00e4chlichen, sinnf\u00e4lligen Ebene kaum zu sehen, da alles \u00fcber Kauf und Verkauf realisiert wird. Ein Lohnarbeiter glaubt zum Beispiel, dass wenn er acht Stunden besch\u00e4ftigt ist, er auch f\u00fcr acht Stunden einen Lohn erh\u00e4lt. So steht es ja meist auch im Arbeitsvertrag. Doch woher kommt dann der Profit? Und umgekehrt: Wenn der Lohnarbeiter tats\u00e4chlich acht Stunden seiner Arbeit bezahlt bek\u00e4me, er f\u00fcr die Reproduktion seiner eigenen Arbeitskraft aber nur einen Warenwert ben\u00f6tigt, den er auch in vier Stunden schafft, warum wird er dann nicht selbst zum Tr\u00e4ger des Profits?<\/p>\n<p>Man kann es drehen wie man will: der Lohn entspricht als gesellschaftlicher Durchschnittslohn f\u00fcr eine gesellschaftlich durchschnittliche Qualit\u00e4t der Arbeitsleistung genau dem, was die Arbeitskraft zur Reproduktion der eigenen Arbeitskraft ben\u00f6tigt. Dazu z\u00e4hlen Lebensmittel, Kleidung, die Wohnung, die Kosten der eigenen Ausbildung, auch die Kosten f\u00fcr Erholung und Freizeit. W\u00e4re es im gesellschaftlichen Durchschnitt anders, w\u00e4re nicht zu erkl\u00e4ren, warum sich der Lohnarbeiter weiterhin nur als Lohnarbeiter verkauft, denn er m\u00fcsste dann schon in k\u00fcrzester Zeit so viel Geld angeh\u00e4uft haben, dass er selbst beginnen k\u00f6nnte ein Unternehmer zu sein.<\/p>\n<p>Um der Wirkungsweise der kapitalistischen Produktionsweise auf die Spur zu kommen, m\u00fcssen wir deshalb unterscheiden zwischen notwendiger Arbeit, die also erforderlich ist mit den Ergebnissen der Produktion die eigene Arbeitskraft zu reproduzieren  und zus\u00e4tzlicher Arbeit, die wir nicht bezahlt bekommen, da sich der hier erzielte Mehrwert nach dem Verkauf der Ware dann als Profit nur in der Tasche des Unternehmers wiederfindet.<\/p>\n<p>Da bleibt er aber nicht sehr lang. Denn um im Konkurrenzkampf der Marktwirtschaft zu bestehen, muss der Unternehmer diesen Profit zum allergr\u00f6\u00dften Teil reinvestieren. Nur dann ist es ihm m\u00f6glich die technische Ausstattung seines Unternehmens, also die Produktionsmittel dem neuesten technischen Stand anzupassen, womit zugleich eine Steigerung der Arbeitsproduktivit\u00e4t verbunden ist. Wer seine Buchhaltung immer noch mit dem Rechenschieber machten m\u00f6chte, weil er dem erzielten Profit nicht reinvestiert, der wird dem Konkurrenten, der sich stattdessen eine moderne Software kauft, schnell unterlegen sein und vom Markt verschwinden. Steigt die Arbeitsproduktivit\u00e4t kann in der gleichen Zeit nunmehr die Anzahl der Produkte oder Dienstleistungen erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>Damit verringert sich aber gleichzeitig jener Anteil unserer Arbeit der wirklich n\u00f6tig ist, um unsere Arbeitskraft zu reproduzieren. W\u00e4hrend andererseits der Teil der Arbeit zunimmt, mit dem wir einen Mehrwert produzieren. Man k\u00f6nnte also auch sagen, dass die Ausbeutung unserer Arbeitskraft st\u00e4ndig steigt.<\/p>\n<p>Doch auch diesen nunmehr erh\u00f6hten Profit investiert der Unternehmer erneut in sein Unternehmen, damit sich der Produktionsprozess weiter ausdehnt.  Lassen wir den Kredit au\u00dfen vor, so ist diese Steigerung im Produktionsvolumen aber begrenzt. Sie ist begrenzt durch die Masse des Profits, den der Unternehmer bereits erzielt hat. Wenn der Unternehmer, anstatt seine eigenen Produktionsanlagen zu erweitern bzw. zu modernisieren, sich bestehende fremde Kapitale, in bislang konkurrierenden Bereichen, samt der dort vorhandenen Produktionsanlagen und Arbeitskr\u00e4fte, kauft und einverleibt, sie also unter die eigenes Kommandogewalt bringt, ist diese Grenze indes gesprengt. Denn durch die Konzentration und Zentralisation der in einer Gesellschaft vorhandenen Produktion, ist eine planm\u00e4\u00dfigere und m\u00f6glichst effektivere Arbeitsteilung in gr\u00f6\u00dferen gesellschaftlichen Dimensionen besser realisierbar. Und auch das f\u00fchrt wiederum dazu, dass mehr Mehrwert produziert werden kann.<\/p>\n<h3>2. Monopolkapitalismus und Finanzkapitalismus<\/h3>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Funktion von Geld, ist die eines \u00c4quivalents. Es sollen nicht Handys gegen Brot, sondern Handys gegen Geld und das Geld gegen Brot getauscht werden. Das erleichtert und beschleunigt die Zirkulation.<\/p>\n<p>Die grundlegende und urspr\u00fcngliche Funktion einer Bank besteht in der Zahlungsvermittlung. Die Banken verwandeln brachliegendes Geld in Kapital, indem sie dieses Geld an einen Unternehmer verleihen, damit dieser es in seinem Unternehmen investiert. Banken sammeln aber nicht nur brachliegendes Geld, das aus Profiten stammt, und noch nicht investiert wurde, sondern auch das Geld der vom Lohn abh\u00e4ngigen Arbeitskr\u00e4fte, sofern diese dieses Geld noch nicht unmittelbar zur Reproduktion ihrer Arbeitskraft nutzten. Sie sammeln alle und jegliche Geldeink\u00fcnfte und stellen sie Unternehmern als geliehenes Geld zur Verf\u00fcgung. Allein dadurch wird eine weitere Grenze f\u00fcr Investitionen, und damit f\u00fcr die Steigerung des Produktionsvolumens gesprengt. Die Akkumulation von Kapital verdichtet sich. In der Erwartung eines k\u00fcnftigen Profits, kann der Unternehmer nun noch mehr Kapital investieren.<\/p>\n<p>Wie hoch ist der Zins, den die Bank f\u00fcr diese Dienstleistung erh\u00e4lt?<\/p>\n<p>Um dieser Frage auf die Spur zu kommen, abstrahieren wir von den heute \u00fcblichen Spekulationsgesch\u00e4ften. Unter dieser Voraussetzung kann der Zins den die Bank f\u00fcr das verliehene Geld erh\u00e4lt auf keinen Fall h\u00f6her sein als der Mehrwert und damit der Profit den der Unternehmer mit diesem neuen Kapital erwirtschaftet. Denn kein Unternehmer wird sich Geld zu einem Zinssatz leihen, dem er im Anschluss nicht bedienen kann. \u00c4hnlich ist es mit der Dividende eines Aktion\u00e4rs.  Allerdings: der Druck den Profit im produktiven Bereich zu steigern, zum Beispiel durch K\u00fcrzung der L\u00f6hne oder durch Ausdehnung der Arbeitszeit, steigt nun schon fast ins Unermessliche. Denn mag der einzelne Unternehmer noch so etwas wie ein soziales Gewissen aufweisen, so fehlt dem Bankmanager dies v\u00f6llig. Dem eigentlichen Produktionsprozess entfremdet, geht es hier noch um Profitmaximierung.<\/p>\n<p>Konzentration der Produktion bis hin zu Monopolen, das Verschmelzen und Verwachsen dieser Monopole aus dem industriellen Bereich mit den Banken als Kreditgeber, die sich ebenfalls zentralisieren und konzentrieren, das ist die Entstehungsgeschichte des modernen Kapitalismus und des modernen Finanzkapitals \u0096 und zugleich auch der Inhalt dieses Begriffs.<\/p>\n<p>In dem Ma\u00dfe, wie sich die Banken zu Gro\u00dfbanken konzentrieren, werden sie aus bescheidenen Vermittlern von Krediten damit aber selbst zu Monopolen, die schlie\u00dflich \u00fcber das gesamte Geldkapital aller Kapitalisten und auch aller kleinen und mittleren Unternehmer verf\u00fcgen. Nun freilich wandelt sich ihre Beziehung zum produzierenden Bereich. Denn durch die fortschreitende Konzentration der Banken, engt sich der Kreis doch bedeutend ein, wo ein Produzent gro\u00dfe Kredite noch erhalten kann. Die Banken erweitern ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit. Sie verleihen nun nicht mehr nur Geld, sie legen es auch selber an.<\/p>\n<p>So entsteht Finanzkapital, das den Prozess der Kapitalkonzentration bis hin zu Monopolen weiter st\u00e4rkt. Im modernen Kapitalismus ist die Monopolisierung des Finanzkapitals und die damit einhergehende \u00f6konomische und politische Macht bereits so gewaltig, dass sich die strukturellen Differenzen des gesellschaftlichen Gesamtkapitals so entwickelt haben, dass diese Gruppe von Kapitalen eine systematische Dominanz \u00fcber den gesamten Reproduktionsprozess entwickeln k\u00f6nnen, und damit eigentlich auch f\u00fcr den Rest, also f\u00fcr die Masse der nichtmonopolistischen Kapitale. Sie beherrschen direkt oder indirekt auch die Rohstoffm\u00e4rkte, die Handelsketten und vieles andere mehr.<\/p>\n<p>Dieses Finanzkapital und die sich damit herausbildende Finanzoligarchie hat schlie\u00dflich eine so gro\u00dfe Macht, dass es die unterschiedlichsten Funktionen im gesamten Reproduktions- und Verwertungsprozess des gesamtgesellschaftlichen Kapitals effizient steuern kann. Nicht nur \u00fcber das Kreditwesen, sondern auch durch Beteiligungen in den Industrieunternehmen, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts so gro\u00df waren, dass schon seit dieser Zeit das Finanzkapital nun zum eigentlichen Motor der weiteren \u00f6konomischen Entwicklung in den hoch entwickelten kapitalistischen L\u00e4ndern geworden ist.<\/p>\n<h3>3.  \u00d6konomische Krisen<\/h3>\n<p>Kapitalistische Entwicklung \u0096 \u00f6konomisch, politisch, gesellschaftlich \u0096 ist ein st\u00e4ndiger Prozess m\u00f6glichst optimaler Kapitalverwertung, der aber trotzdem immer wieder an Grenzen st\u00f6\u00dft. Das zeigt sich vor allem in den zyklisch auftretenden Wirtschaftskrisen.<\/p>\n<p>In diesen ist ein Zustand erreicht, in dem mehr Waren produziert worden sind, als nunmehr verkauft werden k\u00f6nnen. Wenn beispielsweise genug Nahrungsmittel vorhanden sind, aber kein Geld unter den Hungernden vorhanden ist, um diese zu kaufen, dann ist genau dies eine gute Kennzeichnung f\u00fcr das Wesen einer kapitalistischen Wirtschaftskrise. Einerseits strebt das Kapital danach, m\u00f6glichst viele Waren zu produzieren und zu verkaufen, um einen m\u00f6glichst hohen Profit zu erzielen. Andererseits strebt es aus gleichen Gr\u00fcnden aber auch danach, den Preis der Arbeitskr\u00e4fte, also ihren Lohn, nicht zu erh\u00f6hen oder sogar zu dr\u00fccken. Wer soll die produzierten G\u00fcter dann aber kaufen? Die mangelnde Kaufkraft betrifft nicht nur Waren f\u00fcr die unmittelbaren Konsumenten, sondern wirkt in weitere Wirtschaftsbereiche fort. So werden beispielsweise keine neuen Auftr\u00e4ge zwischen Unternehmen mehr erteilt oder alte storniert. Die Lager bleiben voll, die Produktion steht still, Entlassungen finden statt, welche die Gesamtkaufkraft weiter reduzieren. Ein Teufelskreis, der erst durch eine Erweiterung des Marktes, also die Gewinnung neuer Absatzgebiete,  oder aber durch die massenhafte Zerst\u00f6rung vorhandener Produkte und gesellschaftlicher Produktivkr\u00e4fte bereinigt werden kann.<\/p>\n<p>Aber fassen wir das noch etwas genauer.  Die kapitalistische Produktionsweise m\u00f6chte Mehrwert in Profit wandeln und diesen wiederum in Kapital. Also in Produktionsmittel und Rohstoffe, wie auch in Geldkapital, das f\u00fcr den Kauf von Arbeitskr\u00e4ften bereit steht. Denn ohne Arbeit entstehen weder Mehrwert noch Profit. Um den Produktionsumfang zu steigern, muss sich die Arbeitsproduktivit\u00e4t erh\u00f6hen, was aber auch hei\u00dft, dass immer mehr Kapital in die Produktionsmittel, also in bessere Maschinen etc. gesteckt werden muss. So steigert sich zwar die Masse des Profits, aber die Profitrate, also das Verh\u00e4ltnis zwischen erzielten Profit und insgesamt eingesetztem Kapital wird tendenziell kleiner. Denn immer mehr Kapital wird nunmehr in die Produktionsmittel gesteckt, w\u00e4hrend der Anteil des Kapitals, der sich auf den Kauf von Arbeitskraft bezieht, eher sinkt.<\/p>\n<p>Das verlangsamt aber nun die weitere Kapitalakkumulation, weshalb sich eine sinkende Nachfrage nach Produktionsmitteln und Arbeitskr\u00e4ften ergibt.  Der Ausweg besteht in der Vernichtung von Kapital. Entweder durch die physische Zerst\u00f6rung von Produktionsmitteln und Warenvorr\u00e4ten oder durch die Stilllegung von Fabriken und die Entsorgung unverk\u00e4uflicher G\u00fcter.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung des Verwertungsspielraums des gesellschaftlichen Gesamtkapitals ist nicht vom Willen und der Position einzelner Unternehmen, sondern vom Profitzwang und dem damit zusammenh\u00e4ngenden Zwang immer mehr Kapital zu akkumulieren, bestimmt. Demgegen\u00fcber ist aber die relative Verwertungsposition einzelner Kapitale nicht nur durch die gesamtkapitalistischen Verwertungsspielr\u00e4ume, sondern auch durch die relative Konkurrenzposition eines Einzelkapitals innerhalb des gesellschaftlichen Gesamtkapitals gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Diese Konkurrenzposition konkretisiert sich in der Macht des jeweiligen Einzelkapitals Geld vielleicht g\u00fcnstiger zu beschaffen, um es f\u00fcr die Reproduktion von Arbeitskr\u00e4ften und Produktionsmitteln einzusetzen; auch in der Art und Weise der Produktion und in der Vermarktung produzierter Waren.<\/p>\n<p>Zentralisierte Kapitale, die mit dem Bankkapital verflochten sind, haben eine \u00fcberdurchschnittlich gro\u00dfe und intensive Zugriffs- und  Gestaltungsm\u00f6glichkeit. Die Nutzung dieses relativen Vorteils bringt ihnen nicht nur absolut, sondern auch relativ h\u00f6heren Profit, als wie er in anderen Unternehmen erzielt werden kann, die somit nur einen unterdurchschnittlichen Profit realisieren.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zum durchschnittlich gegebenen Profit ergibt sich ein Extra-Monopolprofit. Die Monopolisierung des Kapitals vor allem im Finanzkapital ist damit aber nicht mehr nur ein quantitativer Ma\u00dfstab f\u00fcr die H\u00f6he des Profits, nein sie wird nun zur qualitativen Potenz, um sich Profit anzueignen. Das scheint der Grund zu sein, weshalb in Krisenzeiten, wenn also eher eine gesamtgesellschaftliche Kapitalvernichtung angesagt ist, in Monopolen und in dem vom Finanzkapital beherrschten Sektoren immer noch relativ hohe Profitraten realisiert werden k\u00f6nnen. Und erneut ergibt sich auch aus diesem Umstand ein weiterer Schub f\u00fcr die Monopolisierung der Macht des Finanzkapitals.<\/p>\n<p>Nie war die Macht des Finanzkapitals, seine \u00f6konomische, wie seine politische, gr\u00f6\u00dfer als heute. Eng verflochten mit international agierenden Konzernen, wird Kapitalexport zum Erfolgsschlager. Diese Konzerne, wenn sie auch ihren Sitz in einem bestimmten Land haben, haben ihre T\u00e4tigkeit \u00fcber viele L\u00e4nder erstreckt. Ihr Einfluss ist enorm. Nicht nur in der Politik. Sie beherrschen auch die breite Schicht nicht monopolisierter Unternehmer, die sich zu ihnen in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis bewegen. Sie saugen alles aus.<\/p>\n<h3>4.  Imperialismus \/ Warum die Kriegsgefahr steigt.<\/h3>\n<p>Und damit sind wir beim Imperialismus. Die gro\u00dfen kapitalistischen L\u00e4nder haben heute die ganze Welt unter sich aufgeteilt. Nicht mehr in Kolonien, aber in Einflusssph\u00e4ren. \u00dcber das Finanz- und Monopolkapital sto\u00dfen sie aber auch in fremde Einflusssph\u00e4ren vor. Wurden fr\u00fcher vor allem Waren exportiert, wird nun Kapital exportiert: f\u00fcr direkte Investitionen, vor allem aber auch f\u00fcr die Bedienung von Anleihen. L\u00e4nder mit einer geringeren Wirtschaftskraft geraten so in eine Abh\u00e4ngigkeit zum Finanzkapital aus den h\u00f6her entwickelten kapitalistischen L\u00e4ndern. K\u00f6nnen diese ihre Schulden nicht mehr tilgen, springt dem Finanzkapital die Politik zur Seite. Sie erl\u00e4sst dann strenge Auflagen, deren Kern aber immer nur darin besteht L\u00f6hne und soziale Standards weiter zu dr\u00fccken, um die Ausbeutungsbedingungen zu verbessern. Hier tritt ein staatsmonopolistisches Regulierungsinstrument deutlich hervor. Aber nicht um diesen L\u00e4ndern zu helfen, sondern um die Banken und um das Finanzkapital zu bedienen.<\/p>\n<p>Diese imperialistische Eroberung neuer Einflusssph\u00e4ren, ob nun f\u00fcr den Kapitalexport oder f\u00fcr den Absatz eigener Produkte, vollzieht sich nicht, weil unsere Politiker oder weil die Monopolmanager des Finanzkapitals b\u00f6se sind, auch nicht aus ideologisch vorgeschobenen Gr\u00fcnden. Sie vollzieht sich, weil die erreichte Stufe der kapitalistischen Akkumulation zu den weiter oben benannten Kapital-Verwertungsproblemen f\u00fchrt. Die Methoden des kapitalistischen Imperialismus zur Eroberung dieser neuen Einflusssph\u00e4ren sind vielf\u00e4ltig. Sie erreichen von Methoden der \u00f6konomischen Strangulation, \u00fcber politische und w\u00e4hrungspolitische Methoden, sie k\u00f6nnen jederzeit aber auch eine milit\u00e4rische Qualit\u00e4t annehmen. Genau dann und insofern sich diese als vorteilhafter erweist, die in den h\u00f6her entwickelten kapitalistischen L\u00e4ndern gegebenen Kapital-Verwertungsprobleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Kriege und Imperialismus hat es auch schon in vorkapitalistischen Gesellschaften gegeben. Doch das besondere des modernen Kapitalismus, des Kapitalismus in seinem monopolkapitalistischen imperialistischem Stadium besteht eben darin, dass die Monopole und das Finanzkapital regelrecht gezwungen sind, eine solche imperialistische Politik durchzusetzen, wollen sie \u00f6konomisch nicht kollabieren.<\/p>\n<p>Dies wiederum f\u00fchrt dazu, dass sich die Widerspr\u00fcche auch zwischen den gro\u00dfen imperialistischen M\u00e4chten versch\u00e4rfen. Wie immer gibt es in solchen K\u00e4mpfen dann nat\u00fcrlich auch Koalitionen, Zweckb\u00fcndnisse. Etwa um Russland zu bek\u00e4mpfen, oder sagen wir es genau: in m\u00f6glichst kleine Teile aufzusplittern. Aber aufgehoben sind diese Widerspr\u00fcche, die es zum Beispiel auch zwischen Deutschland und den USA oder Gro\u00dfbritannien gibt, damit keineswegs.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassend l\u00e4sst sich also sagen:<\/strong><\/p>\n<p>Kapitalismus f\u00fchrt zum Imperialismus, allerdings erst auf einer hohen Entwicklungsstufe. Also Konzentration der Produktion und des Kapitals, die eine so hohe Entwicklungsstufe erreicht, dass sie Monopole schafft, die im Wirtschaftsleben die entscheidende Rolle spielen.<\/p>\n<p>Diese sind wiederum eng mit dem Finanzkapital verschmolzen, die im Kapitalexport eine ihrer Hauptmethoden erkennen, gegebene Verwertungsprobleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Eng verwoben mit staatlichen oder halbstaatlichen Organisationen, f\u00fchren die verschiedenen Kapitalfraktionen einen st\u00e4ndigen Kampf um die Neuaufteilung wirtschaftlicher und geostrategischer Einflusszonen. Letztendlich einen wiederkehrenden Kampf um die Aufteilung dieser Erde. Diese Widerspr\u00fcche werden sich immer weiter zuspitzen, da ja die Kapitalakkumulation immer weiter steigt.<\/p>\n<p>Die Kriegsgefahr steigt damit von Jahr zu Jahr weiter an.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde den DKP-News zur Ver\u00f6ffentlichung \u00fcberlassen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/news.dkp.suhail.uberspace.de\/2014\/09\/was-ist-imperialismus-warum-gibt-es-kriege\/\" target=\"_blank\">DKP News<\/a><\/p>\n<p>Hier lesen Sie die 2. Folge dieser Artikelreihe:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/07\/2-folge-entstehen-kriege-20187967\" target=\"_self\">Folge 2: Warum entstehen Kriege?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.09.2014 Artikelreihe &#8222;Kapitalismus und Krieg&#8220; 1. Folge: Was ist Imperialismus? 2. Folge: Warum entstehen Kriege? 3. Folge: Zur russischen Politik 4. Folge: Der Hauptkriegstreiber Nr. 1: der US-Imperialismus 4.1. Historische Entwicklung 4.2. US-Kriegsstrategie heute 4.3. Deutsche Interessen In den Diskussionen der Friedensbewegung ist immer wieder vom Kapitalismus und vom Imperialismus die Rede. In Reden wird [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20187891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"05.09.2014 Artikelreihe &#8222;Kapitalismus und Krieg&#8220; 1. Folge: Was ist Imperialismus? 2. Folge: Warum entstehen Kriege? 3. Folge: Zur russischen Politik 4. Folge: Der Hauptkriegstreiber Nr. 1: der US-Imperialismus 4.1. Historische Entwicklung 4.2. US-Kriegsstrategie heute 4.3. Deutsche Interessen In den Diskussionen der Friedensbewegung ist immer wieder vom Kapitalismus und vom Imperialismus die Rede. In Reden wird [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-09-05T11:02:55+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2015-11-02T15:49:51+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"andreas_gruenwald\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"andreas_gruenwald\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"andreas_gruenwald\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e\"},\"headline\":\"1. Folge: Was ist Imperialismus?\",\"datePublished\":\"2014-09-05T11:02:55+00:00\",\"dateModified\":\"2015-11-02T15:49:51+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/\"},\"wordCount\":2973,\"commentCount\":0,\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/\",\"name\":\"1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-09-05T11:02:55+00:00\",\"dateModified\":\"2015-11-02T15:49:51+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/2014\\\/09\\\/05\\\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"1. Folge: Was ist Imperialismus?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/\",\"name\":\"Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e\",\"name\":\"andreas_gruenwald\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreas-gruenwald.de\\\/alte-webseite\\\/author\\\/andreas_gruenwald\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald","og_description":"05.09.2014 Artikelreihe &#8222;Kapitalismus und Krieg&#8220; 1. Folge: Was ist Imperialismus? 2. Folge: Warum entstehen Kriege? 3. Folge: Zur russischen Politik 4. Folge: Der Hauptkriegstreiber Nr. 1: der US-Imperialismus 4.1. Historische Entwicklung 4.2. US-Kriegsstrategie heute 4.3. Deutsche Interessen In den Diskussionen der Friedensbewegung ist immer wieder vom Kapitalismus und vom Imperialismus die Rede. In Reden wird [&hellip;]","og_url":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/","og_site_name":"Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald","article_published_time":"2014-09-05T11:02:55+00:00","article_modified_time":"2015-11-02T15:49:51+00:00","author":"andreas_gruenwald","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"andreas_gruenwald","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/"},"author":{"name":"andreas_gruenwald","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/#\/schema\/person\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e"},"headline":"1. Folge: Was ist Imperialismus?","datePublished":"2014-09-05T11:02:55+00:00","dateModified":"2015-11-02T15:49:51+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/"},"wordCount":2973,"commentCount":0,"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/","url":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/","name":"1. Folge: Was ist Imperialismus? - Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald","isPartOf":{"@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/#website"},"datePublished":"2014-09-05T11:02:55+00:00","dateModified":"2015-11-02T15:49:51+00:00","author":{"@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/#\/schema\/person\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/2014\/09\/05\/1-folge-imperialismus-gibt-kriege-20187891\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"1. Folge: Was ist Imperialismus?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/#website","url":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/","name":"Alte Webseite Andreas Gr\u00fcnwald","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/#\/schema\/person\/ece0f6c287cf10af976a7b519bb9fb5e","name":"andreas_gruenwald","url":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/author\/andreas_gruenwald\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20187891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20187891"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20187891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20190054,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20187891\/revisions\/20190054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20187891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20187891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/andreas-gruenwald.de\/alte-webseite\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20187891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}